Ukraine-News: Ukrainische Armee verfolgt abziehende russische Truppen


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  • Erstellt: 03.04.2022Aktualisiert: 03.04.2022, 09:14 Uhr

    Von: Teresa Toth

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    Russische Truppen ziehen sich aus Kiew zurück. Am frühen Morgen werden mehrere Explosionen aus der Küstenstadt Odessa gemeldet. Die Ukraine-News.

  • Der Ukraine-Konflikt* zwischen Russland* und der Ukraine* dauert an.
  • Laut Angaben der Ukraine* zieht sich die Armee von Kreml-Chef Wladimir Putin* im Ukraine-Krieg* aus der Region Kiew zurück.
  • Alles zu Putins Angriffs-Krieg lesen Sie hier.
  • Kiew â€" Nach fünf Wochen Besetzung ziehen sich die russischen Truppen aus der ukrainischen Hauptstadt Kiew zurück. Laut dem Generalstab der ukrainischen Streitkräfte sei zudem ein Rückgang russischer Luft- und Raketenangriffe im wahrzunehmen, insbesondere im Norden des Landes. Präsident Wolodymyr Selensky rechnet allerdings mit zunehmenden Angriffen im Donbass und im Süden des Landes.

    „Was ist das Ziel der russischen Armee? Sie wollen sowohl den Donbass als auch den Süden der Ukraine erobern“, betonte Selenskyj in einer Videobotschaft in der Nacht zum Sonntag (03.04.2022). „Und was ist unser Ziel? Wir wollen uns, unsere Freiheit, unser Land und unsere Menschen schützen.“ Es sei daher wichtig für die ukrainische Armee, ihre Abwehr in östlicher Richtung zu verstärken, sagte Selenskyj. „Und das wohl wissend, dass der Feind Reserven hat, um den Druck zu verstärken.“ Die ukrainischen Truppen verfolgen zudem die abziehenden russischen Truppen im Norden.

    In der Küstenstadt Odessa wurden am Sonntag mehrere Explosionen gemeldet. Nach Berichten eines ARD-Reporters waren früh am Morgen Detonationen zu hören sowie mindestens drei schwarze Rauchsäulen und Flammen zu sehen. Vermutlich stammen die Explosionen aus einem Industriegebiet. In Odessa liegt der größte Hafen der Ukraine â€" die Stadt gilt als zentral für die Wirtschaft des gesamten Landes.

    Moskau zieht russische Einheiten aus Kiew zurück. Zurück bleiben zerstörte Schulen, Kindergärten und Wohngebäude. © kyodo/dpa

    In der bereits stark zerstörte Hafenstadt Mariupol will das russische Militär für Sonntag Fluchtkorridore für Ausländerinnen und Ausländer öffnen. Nach Angaben von Generalmajor Michail Misinzew sei es möglich, die schwer umkämpfte Hafenstadt Mariupol in Richtung Berdjansk zu verlassen. Auch die besetzte Hafenstadt Berdjansk dürfe entweder auf dem Landweg über die Krim oder zu den ukrainischen kontrollierten Gebieten verlassen werden. Bei ausländischen Staatsbürger handelt es sich vor allem um Besatzungsmitglieder von Frachtschiffen.

    Derweil setzen sich die Friedensverhandlungen zwischen Russland und der Ukraine fort. Bislang jedoch ohne große Erfolge. (tt) *fr.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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