Ukraine-Krieg: Kreml schockt Deutschland mit Anordnung


Ukraine-Krieg: Von der Leyen und Borrell besuchen Butscha

Ukraine-Krieg: Von der Leyen und Borrell besuchen Butscha

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell haben den Kiewer Vorort Butscha besucht. Dort sahen sie unter anderem das Massengrab, das seit dem Abzug der russischen Soldaten auch international für Entsetzen sorgt.

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Die neue Mauer zwischen Moskau und dem Westen wird immer höher: Während der Kreml Kriegsverbrechen in der Ukraine leugnet und weiter brutal angreifen lässt, schmeißt das Putin-Regime deutsche Stiftungen aus dem Land.

In diesen News-Blog liest du neue Entwicklungen vom Ukraine-Krieg, aus Russland, über Kreml-Herrscher Wladimir Putin, Präsidenten Wolodymyr Selenskyj sowie über die Reaktionen der NATO und EU.

News-Blog zum Ukraine-Krieg

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9. April 2022 9.30 Uhr: Kreml schockt Deutschland mit Anordnung

Russland reißt weitere Brücken nach Deutschland ab! Der Kreml hat die Arbeit mehrerer parteinaher deutscher Stiftungen und internationaler Menschenrechtsorganisationen verboten. Darunter der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung, der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung, der Grünen-nahen Heinrich-Böll-Stiftung sowie der FDP-nahen Friedrich-Naumann-Stiftung, teilte das Justizministerium in Moskau am Freitag mit.

Auch die Menschenrechtsorganisationen Amnesty International und Human Rights Watch sowie neun weitere Nichtregierungsorganisationen sind wegen angeblicher „Verstöße gegen die geltende Gesetzgebung der Russischen Föderation“ betroffen.

Die Organisationen seien „dafür bestraft worden, dass sie die Menschenrechte verteidigt und den russischen Behörden die Wahrheit gesagt haben“, erklärte die Generalsekretärin von Amnesty International, Agnes Callamard.

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Der Vorstandsvorsitzende der Friedrich-Naumann-Stiftung, Karl-Heinz Paqué, sagte in Berlin: „Wer sich in Russland für Bürger- und Menschenrechte einsetzt, wird bestraft, bedroht und schikaniert.“ Die „Aggressionen“ von Präsident Wladimir Putin „gegen freiheitliche und demokratische Werte gehen weit über die Ukraine hinaus“. Die neue Ausweisungswelle von zivilgesellschaftlichen Organisationen sei „ein weiterer Schritt vom Autoritarismus zum Totalitarismus“.

Die Böll-Stiftung teilte mit, sie habe mehr als 30 Jahre lang für die „Vision eines freien, demokratischen Russlands“ gearbeitet. „Leider hat die russische Führung unter Präsident Putin das Land seit vielen Jahren in eine entgegengesetzte Richtung gesteuert.“

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8.55 Uhr: Fan in Sorge um ARD-Reporterin

ARD-Korrespondentin Ina Ruck berichtet aus Moskau. In der Regel teilt sie auch Beiträge auf Twitter. Seit dem 2. April war es jedoch still geworden auf ihrem Kanal. Ein besorgter Fan fragte deshalb nun nach, ob alles in Ordnung sei. Da meldete sich Ruck wieder und gab einen Einblick, wie sehr sie die Meldungen aus der Ukraine emotional belasten.

ARD-Reporterin Ina Ruck.

Foto: Screenshot ARD

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Ruck antwortete: „Danke, wie nett! Alles ok. Die Funkstille hat mit Butscha zu tun. Wenn man den Ort kennt und Leute von dort, verschlägt es einem das Tweeten - und das Lesen von Tweets. Was soll dazu noch zu schreiben sein.“

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