Teilen
Im Ukraine-Krieg ist die Region um Kiew Ort von Kriegsverbrechen. Odessa meldet erneut Raketenangriffe durch die russische Armee. Die Lage am Montag.
>>> News-Ticker aktualisieren <<<</a>
+++ 10.00 Uhr: Am Montag wird erneut ein Fluchtkorridor aus Mariupol geöffnet. Die Hafenstadt wird seit Wochen durch russische Truppen belagert. Der Korridor soll laut Angaben der stellvertretenden Premierministerin der Ukraine, Iryna Vereshchuk, von Mariupol aus in Richtung der Stadt Saporischja führen. Dieser könne mit dem Auto genutzt werden, so Vereshchuk laut einem Bericht des Nachrichtenportal Kyiv Independent.
+++ 09.15 Uhr: Auf die ukrainischen Städte Odessa und Mykolajiw hat es in der Nacht auf Montag (04.04.2022) neue Raketenangriffe Russlands gegeben. Das gaben die Regionalverwaltung von Odessa und der Bürgermeister von Mykolajiw bekannt. Diese Informationen lassen sich jedoch nicht unabhängig überprüfen. Von russischer Seite gibt es bislang kein Statement dazu. Am Wochenende hatte es bereits erneute Raketenangriffe auf beide Städte gegeben.
Schwarzer Rauch steigt in Odessa auf: Bereits am Wochenende kam es dort laut Berichten zu neuen Raketenangriffen der russischen Armee. © Vincenzo Circosta/dpa Ukraine-Krieg: Selenskyj lädt Altkanzlerin Merkel nach Butscha einUpdate von Montag, 04.04.2022, 07.30 Uhr: Der ukrainische Präsident Selenskyj hat Altkanzlerin Angela Merkel (CDU) und Frankreichs Ex-Präsident Nicolas Sarkozy zu einer Reise in den von Gräueltaten betroffenen Ort Butscha aufgefordert. âIch lade Frau Merkel und Herrn Sarkozy ein, Butscha zu besuchen und zu sehen, wozu die Politik der Zugeständnisse gegenüber Russland geführt hatâ, sagte er am Sonntag in einer Videoansprache.
Nach dem Rückzug der russischen Armee aus der Region um Kiew wurden im Vorort Butscha anschlieÃend hunderte Leichen von Zivilisten gefunden, wie ukrainische Behörden berichten. Moskau dementierte die Tötung der Zivilisten durch russische Soldaten.
Ukrainische Soldaten inspizieren die Trümmer einer zerstörten russischen Panzerkolonne auf einer StraÃe in Butscha, einem Vorort nördlich der Hauptstadt. © Matthew Hatcher/dpa Ukraine-Krieg: Hunderte Leichen bei Kiew nach Russlands Rückzug entdeckt+++ 22.00 Uhr: Nach dem Abzug russischer Truppen hat die Ukraine eigenen Angaben zufolge in der Region um Kiew die Leichen von insgesamt 410 Bewohnern geborgen. âDas ist eine Hölle, die dokumentiert werden muss, damit die Unmenschen, die sie geschaffen haben, bestraft werdenâ, schrieb die ukrainische Generalstaatsanwältin Iryna Wenediktowa am Sonntagabend auf Facebook.
Zuvor war bekannt geworden, dass sich die Truppen aus Russland aus der Region um die Hauptstadt der Ukraine zurückgezogen hatten. Bereits die Entdeckung von Leichen, die dabei in dem Vorort Butscha zurückgelassen worden waren, sorgte für internationales Entsetzen.
Ukraine-Krieg: Russland beschieÃt Stadt nahe Kiew trotz Rückzug+++ 20.20 Uhr: Trotz des Rückzugs der russischen Truppen von der Region um Kiew soll diese weiterhin beschossen werden. Dies teilte das zentrale Luftkommando der Ukraine am Sonntag (03.04.2022) gegen 16.00 Uhr auf Facebook mit. Demnach soll die Stadt Wassylkiw, etwa 30 Kilometer von der Hauptstadt entfernt, von mehreren Raketen beschossen worden sein. Dabei seien nach vorläufigen Angaben mehrere Personen verletzt worden.
Der Angriff erfolgte, nachdem etwas Ruhe in das Gebiet um Kiew eingetreten war. Die Truppen aus Russland hatten sich aus der Region zurückgezogen, um, wie vermutet wird, ihre Angriffe auf den Osten der Ukraine zu fokussieren. Auch in Wassylkiw, das bereits vor einem Monat von Raketen aus Russland getroffen worden war, sollen die Bewohner einige der zerstörten Gebäude wieder aufgebaut haben.
Ukraine-Krieg: Rückzug der Truppen aus Russland â" Putin setzt Termin für Kriegsende+++ 19.00 Uhr: Bundeskanzler Olaf Scholz hat weitere Sanktionen gegen Russland angekündigt. âWir werden im Kreis der Verbündeten in den nächsten Tagen weitere MaÃnahmen beschlieÃenâ, sagte der SPD-Politiker am Sonntag (03.04.2022). Scholz nannte die Gräueltaten von Truppen aus Russland in der Stadt Butscha in der Ukraine als Grund für die neuen Sanktionen. âDie Ermordung von Zivilisten ist ein Kriegsverbrechenâ, sagte der Bundeskanzler. Die Bundesregierung will der Ukraine auÃerdem weiterhin Waffen zur Verfügung stellen. Ob in der Diskussion um neue Sanktionen auch ein Importstopp für Gas aus Russland auf dem Tisch* liegt, wie ihn Verteidigungsministerin Lambrecht ins Spiel brachte, ist unklar. Scholz nannte keine Details.
+++ 17.25 Uhr: Die schrecklichen Bilder aus Butscha sorgen für Entsetzen und Schrecken bei zahlreichen Politiker:innen. Nun hat sich auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj dazu zu Wort gemeldet und den russischen Truppen einen Genozid vorgeworfen. âDas ist in der Tat ein Völkermordâ, sagte Selenskyj dem US-Sender CBS. âWir sind Bürger der Ukraine und wollen nicht der Politik der Russischen Föderation unterworfen werden. Und das ist der Grund, warum wir zerstört und ausgelöscht werden. Und das geschieht im Europa des 21. Jahrhundertsâ, erklärte Selenskyj weiter. Selenskyj zeigte Fassungslosigkeit angesichts der Gewalt. âWenn wir Menschen finden, deren Hände auf dem Rücken gefesselt sind und die enthauptet wurden, dann verstehe ich das nicht.â Den âVerbrechernâ reiche es nicht, Kinder zu töten, sie würden sie noch dazu foltern.
+++ 16.30 Uhr: Putin soll den 9. Mai als Datum für einen Sieg Russlands im Ukraine-Krieg gesetzt haben. Geheimdienst-Beamte aus den USA* und der EU* bestätigten derartige Berichte aus der Ukraine gegenüber CNN. Demnach steht Putin unter Druck, Ergebnisse in seinem Krieg vorzuzeigen, wodurch sich auch der Rückzug der russischen Truppen aus umkämpften Gebieten und die vermutete Neufokussierung auf den Osten der Ukraine erklären lieÃe. Dort stünden die Eroberungschancen am besten, behauptete ein US-Beamter.
Putin soll den 9. Mai dabei vor allem als symbolischen Termin gewählt haben, da dieses Datum die Kapitulation der Nazis im Zweiten Weltkrieg markiert. Selbst wenn Russland aber eine Siegesfeier zu diesem Zeitpunkt plant, sieht die Realität anders aus, sind sich die Geheimdienstler einig. Insgeheim bereite sich Putin deshalb bereits auf einen langgezogenen Krieg vor, behauptete ein EU-Beamter gegenüber CNN. Schon seit der Ukraine-Konflikt zu eskalieren begann, haben westliche Geheimdienste aus strategischen Gründen Informationen öffentlich gemacht.
Rückzug der Truppen aus Russland: Klitschko meldet âzwei gute Nachrichten auf einmalâ+++ 15.30 Uhr: Zwei Bürgermeister der Ukraine wurden aus russischer Gefangenschaft entlassen. âZwei gute Nachrichten auf einmalâ schrieb der Bürgermeister von Kiew, Vitali Klitschko* auf Telegram und teilte mit, dass es sich um die Ortsvorsteher von Snowsk und Beryslaw handelt. Die Städte befinden sich jeweils im Norden und Süden der Ukraine und liegen beide in umkämpften Gebieten. Aktuell ziehen sich die Soldaten aus Russland aus diesen Regionen zurück, um, wie vermutet wird, ihre Angriffe auf den Osten des Landes zu konzentrieren.
Oleksandr Medvedov, Bürgermeister der Stadt Snowks in der Nähe von Kiew, soll eine Woche in Gefangenschaft von Truppen aus Russland verbracht haben. Oleksanr Schapowalow hingegen, der Bürgermeister von Beryslawnahe der Krim ist, sei am 19. März gefangengenommen worden, so Klitschko. Inwiefern die Freilassung mit dem Rückzug Russlands zusammenhängt, ist unklar.
Ukraine-Krieg: âMassakerâ in Butscha durch Russen gemeldet - âGanze Familien getötetâ+++ 12.30 Uhr: 80 % der ostukrainischen Stadt Izyum soll während des russischen Angriffs zerstört worden sein. Das sagt der stellvertretende Bürgermeister von Izyum, Volodymyr Matsokin, nach Angaben von The Kyiv Independent. Der der Stadt fehle es demnach an Strom, Heizung und Wasser. Izyum, eine Stadt östlich von Charkiw mit einer Vorkriegsbevölkerung von 45.000 Einwohnern, war am 1. April von russischen Truppen eingenommen worden.
Ukraine-Krieg aktuell: âMassakerâ in Butscha durch Russen gemeldet - âGanze Familien getötetâ+++ 11.50 Uhr: Die EU will nach Angaben von Ratspräsident Charles Michel die Untersuchung von âGräueltatenâ der russischen Armee in Vororten von Kiew unterstützen. Michel zeigte sich am Sonntag im Onlinedienst Twitter âerschüttertâ über Bilder aus dem ukrainischen Ort Butscha und sprach von einem âMassakerâ. Die EU werde bei der âSammlung der notwendigen Beweise für die Verfolgung vor internationalen Gerichtenâ helfen, kündigte er an.
+++ 11.40 Uhr: Mit der Rückeroberung der Region um die Hauptstadt Kiew hat sich der ukrainischen Armee nach wochenlangen Kämpfen ein Bild des Schreckens geboten. Butscha wurde durch die russischen Angriffe verwüstet. Wohnhäuser wurden durch Granatenbeschuss beschädigt und auf den StraÃen waren zerstörte Autos zu sehen, wie AFP-Reporter berichteten. Sie sahen auf einer einzigen StraÃe in Butscha mindestens 20 Leichen liegen. Die Toten trugen zivile Kleidung.
âAlle diese Menschen wurden erschossenâ, sagte Bürgermeister Anatoly Fedoruk. Die StraÃen der Kleinstadt seien mit Leichen übersät. Es stünden Autos auf den StraÃen, in denen âganze Familien getötet wurden: Kinder, Frauen, GroÃmütter, Männerâ. Nach Angaben des Bürgermeisters mussten 280 Menschen in Butscha in Massengräbern beigesetzt werden, da die drei städtischen Friedhöfe noch in Reichweite des russischen Militärs lagen.
Ukraine-Krieg aktuell: Kriegsverbrechen in Butscha gemeldet - Explosionen in Odessa+++ 07.44 Uhr: Human Rights Watch berichtet von Beweisen für Kriegsverbrechen im ukrainischen Bucha. Demnach habe eine Frau in Bucha gesehen, wie russische Truppen fünf Männer zusammengetrieben und einen von ihnen in den Hinterkopf geschossen und ihn getötet hätten, berichtet das Wall Street Journal.
Die Rechtegruppe sagte, sie habe eine Frau in Butscha interviewt, die gesehen habe, wie russische Truppen fünf Männer zusammengetrieben und einen von ihnen in den Hinterkopf geschossen und ihn getötet hätten, berichtet das Wall Street Journal.
Update vom Sonntag, 03.04.2022, 07.00 Uhr: Aus der strategisch wichtigen ukrainischen Küstenstadt Odessa sind am Sonntag mehrere Explosionen gemeldet worden. Die Detonationen in der Stadt am Schwarzen Meer im Südwesten des Landes waren am frühen Morgen zu hören, wie ein AFP-Reporter berichtete. Zudem waren mindestens drei schwarze Rauchsäulen und Flammen vermutlich über einem Industriegebiet zu sehen. Die Metropole ist der gröÃte Hafen der Ukraine und zentral für die Wirtschaft des gesamten Landes.
Ukraine-Krieg aktuell: âGesamte Region Kiewâ zurückerobert â" Russland ändert Angriffsplan+++ 22.25 Uhr: Ukrainischen Behörden zufolge sollen die Streitkräfte die gesamte Region um Kiew zurückerobert haben (s. Update, 02.04.2022, 20.05 Uhr). In den vergangenen Wochen hatte es in der Hauptstadt und in umliegenden Regionen heftige Kämpfe gegeben. Als Geste des guten Willens bei den Friedensverhandlungen habe Russland seinen Truppenabzug begründet, berichtete die BBC. Viele Ukrainer:innen kehren wieder in ihre Heimat zurück. In Kiew und den westlichen Staaten stieà der russische Rückzug allerdings auf Skepsis.
In Irpin, etwa 27 Kilometer nordwestlich der Hauptstadt, sind nach ukrainischen Behörden seit der russischen Invasion mindestens 200 Zivilistinnen und Zivilisten getötet worden. Die meisten Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt konnten jedoch flüchten.
Krieg in der Ukraine: Zahl der Todesopfer in Mykolajiw steigt+++ 21.00 Uhr: Bei einem russischen Raketenangriff in der südwestlichen ukrainischen Region Mykolajiw auf die regionale Staatsverwaltung wurden am Dienstag (29.03.2022) mehrere Menschen getötet. Die Zahl der Opfer sei nun auf 36 gestiegen, teilte der Militärgouverneur Vitaliy Kim am Samstag bei Telegram mit. Unter den Toten befände sich auch seine Sekretärin.
Bei dem russischen Angriff wurde der mittlere Teil des neunstöckigen Gebäudes zerstört. Wie das ukrainische Nachrichtenportal Kyiv Independent berichtete, befanden sich zu diesem Zeitpunkt bereits zahlreiche Mitarbeitende in dem Bürogebäude.
Ukraine-Krieg: Russland ändert Strategie â" Fast 300 Menschen in Massengräbern beerdigt+++ 19.20 Uhr: Fast 300 Menschen sind nach dem Rückzug der russischen Truppen aus Butscha in der Region Kiew in Massengräbern beerdigt worden. Die StraÃen der durch die Kämpfe stark zerstörten Kleinstadt seien mit Leichen übersät, sagte Bürgermeister Anatoly Fedoruk am Samstag der Nachrichtenagentur AFP. Da die drei städtischen Friedhöfe in Reichweite des russischen Militärs liegen, mussten Fedoruk zufolge 280 Menschen in Massengräbern beigesetzt werden. In Kiew wurde auch ein ukrainischer Fotojournalist getötet.
Update vom Samstag, 02.04.2022, 09.50 Uhr: Die Widerstände der ukrainischen Armee gegen die russische Invasion zeigen Wirkung. Die Rückgewinnung einiger Gebiete in Nähe der Hauptstadt Kiew (s. Update, 01.04.2022, 18.45 Uhr) scheint Geflüchtete ermutigt zu haben in ihre Heimat zurückzukehren. Wie der britische Nachrichtendienst BBC berichtet, seien rund 421.000 geflüchtete Menschen über Polen in die Ukraine zurückgekehrt.
Alleine am Freitag (01.04.2022) hätten 15.000 Menschen die polnische Grenze in Richtung Heimat überquert. Insgesamt 2.437.000 Menschen seien seit Kriegsbeginn aus der Ukraine nach Polen geflohen, teilte der polnische Grenzschutz am Samstag (02.04.2022) mit. Die Zahl der ukrainischen Geflüchteten beläuft sich laut Schätzungen der UN auf 10 Millionen.
+++ 11.15 Uhr: Russlands Streitkräfte ziehen sich wohl aus der Region um die ukrainische Hauptstadt Kiew zurück. Das berichtet der zuständige Gouverneur. Die Truppen seien auf dem Weg nach Belarus, so Olexandr Pawljuk in einem Statement bei Telegram. Das entspricht der Einschätzung der Nato vom Donnerstag. Nato-Chef Stoltenberg erklärte, dass man erwarte, dass Russland sich in Belarus neu formiere, um schwere Verluste zu kompensieren.
+++ 11.00 Uhr: Offenbar befinden sich weiterhin Soldaten der russischen Armee am stillgelegten Atomkraftwerk Tschernobyl. Am Donnerstag gab es vermehrt Berichte, dass die Truppen den Ort verlassen würden. Zudem wurde bekannt, dass wohl zahlreiche Streitkräfte verstrahlt wurden.
Ukraine-Krieg: Russland kündigt Feuerpause in Mariupol anUpdate vom Freitag, 01.04.2022, 08.00 Uhr: Auf Ersuchen von Frankreich und Deutschland hat Russland für Freitagmorgen eine Feuerpause in der umkämpften Hafenstadt Mariupol angekündigt. Ein humanitärer Fluchtkorridor soll ab 9 Uhr MESZ zur Evakuierung von Zivilistinnen und Zivilisten nach Saporischschja geschaffen werden.
Nach ukrainischen Angaben seien Konvois am Donnerstag (31.03.2022) auf mehrere Probleme gestoÃen. Wie CNN berichtete, sollen russische Truppen 14 Tonnen Hilfsgüter, darunter Lebensmittel und Medikamente, beschlagnahmt und 45 Busse blockiert haben. Um eine Rettung der Menschen aus Mariupol zu ermöglichen, seien die Fluchtkorridor âunzureichendâ, hieà es am Donnerstag vonseiten Frankreichs.
Ukraine-Krieg: Russische Streitkräfte räumen Tschernobyl â" und nehmen Geiseln mitErstmeldung vom 01.04.2022, 03.30 Uhr: Nach wochenlanger Besetzung haben die russischen Streitkräfte die Atomruine Tschernobyl verlassen, dabei nach ukrainischen Angaben aber Geiseln mitgenommen. âEs sind keine AuÃenstehenden mehr auf dem Gebiet des Atomkraftwerks Tschernobylâ, teilte die für das Sperrgebiet im Norden der Ukraine zuständige ukrainische Behörde am Donnerstagabend auf Facebook mit. Später hieà es, die Russen hätten ukrainische Soldaten mitgenommen, die sie seit Kriegsbeginn als Geiseln gefangen hielten.
âAls sie von der Atomanlage Tschernobyl wegrannten, nahmen die russischen Besatzer Mitglieder der Nationalgarde mit, die sie seit dem 24. Februar als Geiseln gefangen gehalten hattenâ, teilte die ukrainische Atombehörde Energoatum im Messengerdienst Telegram unter Berufung auf Arbeiter in der Anlage mit. Um wie viele ukrainische Soldaten es sich handelte, war unklar.
Zuvor hatte die für das Sperrgebiet zuständige Behörde den Abzug der russischen Armee verkündet. Die Soldaten hätten âAusrüstung und andere Wertgegenständeâ aus der stillgelegten Atomanlage gestohlen. Ukrainische Spezialisten würden nun auf das Gelände geschickt, um es auf âpotenzielle Sprengkörperâ hin zu durchkämmen. (ktho/dil/lz/nak/tu/vbu/tab mit AFP/dpa) *fr.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.
0 Comments