Ukraine-Krieg: Gouverneur von Luhansk rechnet mit verheerendem Angriff


Der Gouverneur des Gebiets Luhansk geht von einer baldigen Offensive der Russen im Osten der Ukraine aus.

„Es ist eine Frage von Tagen", sagte Serhij Hajdaj der italienischen Zeitung „Corriere della Sera" . „Sie stellen sich an der Grenze neu auf und bombardieren uns weiter. Sie kennen keine Moral mehr: Sie machen Krankenhäuser, Schulen und Häuser dem Erdboden gleich."

In den selbst ernannten „Volksrepubliken" Luhansk und Donezk haben prorussische Separatisten das Sagen. Der russische Präsident Wladimir Putin hatte beide als unabhängige Staaten anerkannt und danach einen Angriffskrieg gegen die Ukraine begonnen.

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Auf die Frage, was nun bevorstehe, sagte Hajdaj: „Die Hölle." Er erinnerte an Butscha oder Mariupol, wo seit Wochen schlimme Angriffe und Kriegsverbrechen beobachtet werden. „Bei uns wird es noch viel schlimmer", sagte der Gouverneur.

Anders als in anderen Teilen des Landes gebe es in Luhansk für die Ukrainer kaum noch Bunker, in denen sie Schutz suchen können. „Wir verstecken uns in den Kellern. Ich versuche, alle meine Mitbürger zu überzeugen, von hier weg zu gehen."

Alle Ereignisse im Liveticker: 10:31 Uhr - Russland will Wirtschaft mit mehr Geld stabilisieren

Die russische Regierung teilt mit, den Reservefonds zur Stabilisierung der Wirtschaft aufzustocken. Gut 273 Milliarden Rubel – umgerechnet 3,23 Milliarden Euro – kämen hinzu. Die Gelder sollen eingesetzt werden, um Verwerfungen im Zuge der westlichen Sanktionen zu kontern.

10:23 Uhr - Großbritannien: Russland stockt Streitkräfte mit Ex-Soldaten auf

Russland versucht nach britischen Erkenntnissen, seine zunehmenden Verluste an Soldaten im Ukraine-Krieg mit dem Einsatz früherer Militärbediensteter aufzufangen. Die russischen Streitkräfte bemühten sich darum, ihre Truppenstärke durch Personal aufzustocken, das in den vergangenen zehn Jahren aus dem Militärdienst ausgeschieden ist, teilte das britische Verteidigungsministerium am Sonntag in seinem regelmäßigen Geheimdienst-Update auf Twitter mit.

Zu den Bemühungen, mehr Kampfkraft z u gewinnen, gehöre auch der Versuch, Kräfte in der von russischen Separatisten kontrollierten Region Transnistrien in der Republik Moldau zu rekrutieren.

09:57 Uhr - Kubicki - „50 Jahre meiner politischen Agenda in Luft aufgelöst"

Der stellvertretende FDP-Vorsitzende Wolfgang Kubicki forderte Ex-Kanzlerin Angela Merkel (CDU) auf, ihre frühere Politik gegenüber Russland öffentlich zu erklären. „Es wäre für die deutsche Öffentlichkeit wichtig, von der ehemaligen Bundeskanzlerin zu erfahren, ob sie die gleiche Fehleinschätzung bedauert wie ich. Ob auch ihre Einschätzung der politischen Entwicklung bedauerlicherweise durch eine andere Wirklichkeit überholt worden ist", sagte Kubicki dem „Spiegel".

Er selbst räumte ein, sich in seinen Einschätzungen des russischen Präsidenten Wladimir Putin geirrt zu haben. „Im Prinzip haben sich durch den Angriff Russlands auf die Ukraine 50 Jahre meiner politischen Agenda in Luft aufgelöst. Das ist mit 70 nicht so einfach. Das muss man erst mal verkraften."

09:23 Uhr – Ukraine stimmt neun Fluchtkorridoren im Osten zu

Im umkämpften Osten der Ukraine soll es an diesem Sonntag neun Fluchtkorridore für die Zivilbevölkerung geben. Dem habe die Regierung in Kiew zugestimmt, sagt Vize-Ministerpräsidentin Iryna Wereschtschuk. Auch für die eingekesselte Hafenstadt Mariupol werde es einen Korridor geben, den Menschen mit Privatfahrzeugen nutzen könnten. Alle Routen in der im Osten gelegenen Region Luhansk würden funktionieren, solange es eine Waffenruhe seitens der russischen Truppen gebe, erklärt Wereschtschuk auf Telegram.

09.12 Uhr – Selenskyj: Russlands Aggression beschränkt sich nicht auf die Ukraine

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sieht nicht nur sein Land im Visier russischer Aggression. Russland habe nicht die Absicht, seine Angriffe auf die Ukraine zu beschränken, sagte Selenskyj in seiner abendlichen Video-Ansprache am Samstag. Moskau zie le auf das gesamte europäische Projekt. „Deshalb ist es nicht nur die moralische Pflicht aller Demokratien, aller Kräfte Europas, das Verlangen der Ukraine nach Frieden zu unterstützen", sagte Selenskyj. „Es ist tatsächlich eine Strategie der Verteidigung für jeden zivilisierten Staat."

08.54 Uhr – Russland: Haben ukrainischen Militärkonvoi zerstört

Russische Militärhubschrauber vom Typ KA-52 haben nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau einen ukrainischen Militärkonvoi angegriffen und zerstört. Dabei seien Waffen und militärische Ausrüstung vernichtet worden, meldet die russische Nachrichtenagentur Interfax unter Berufung auf das Ministerium. Der ukrainische Konvoi habe aus gepanzerten Fahrzeugen und Flugabwehrgerät bestanden. Ort und Zeitpunkt des Angriffes wurden nicht angegeben.

08.39 Uhr – CDU-Außenpolitiker Kiesewetter ruft Scholz zu Kiew-Reise auf

Der CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter hat Bundeskanzler Olaf Scholz (S PD) aufgefordert, wie andere westliche Politikerinnen und Politiker in die Ukraine zu reisen. „Ich wünsche mir, dass auch unser Bundeskanzler diesem Beispiel folgt und sich vor Ort ein Bild macht", sagte der Unions-Obmann im Auswärtigen Ausschuss des Bundestages dem „Handelsblatt". „Deutschland sollte seine so wichtige Scharnierfunktion in Europa ausfüllen und bei der Unterstützung der Ukraine, der Bewältigung der Krise und dem erforderlichen Erlassen von Maßnahmen, die hoffentlich zum Kriegsende führen, vorangehen."

In den vergangenen Tagen waren bereits der britische Premierminister Boris Johnson, EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, der EU-Außenbeauftragten Josep Borrell und der österreichischen Bundeskanzler Karl Nehammer nach Kiew gereist.

08.09 Uhr – Großbritannien: Russland um Ausgleich der Verluste bei Truppen bemüht

Russland versucht, die zunehmenden Verluste seiner Invasionstruppen durch Soldaten auszugleichen, die seit 2 012 aus dem Militärdienst entlassen wurden. Zu dieser Erkenntnis kommt der britische Militärgeheimdienst, wie das Verteidigungsministerium aus seinem regelmäßig veröffentlichten Bulletin auf Twitter mitteilt.

Das Militär bemühe sich, seine Kampfkraft zu stärken. Dazu gehöre auch der Versuch, Rekruten aus der von Russland gestützten und international nicht anerkannten Region Transnistrien im Osten der Republik Moldau zu gewinnen. Moldau grenzt im Westen an das EU-Mitglied Rumänien und im Osten an die Ukraine. Das kleine arme Land hat zahlreiche Flüchtlinge aus der Ukraine aufgenommen.

07.45 Uhr – Behörden - Dutzende Zivilisten in Grab nahe Kiew gefunden

Erneut ist in der Nähe der ukrainischen Hauptstadt Kiew ein Massengrab mit Dutzenden toten Zivilisten entdeckt worden. Das Grab sei am Samstag im Dorf Busowa gefunden worden, sagt Taras Didytsch, der Vorsteher der Gemeinde Dmytriwka, zu der Busowa und weitere umliegende Dörfer gehören, dem ukrainischen Fernsehen. Die Leichen hätten in einem Graben in der Nähe einer Tankstelle gelegen. Um wie viele Tote es sich handele, sei noch nicht klar.

Busowa stand wochenlang unter russischer Besatzung. Während der Belagerung Kiews durch russische Truppen lagen etliche Gemeinden rund um die Hauptstadt unter ständigem Beschuss – darunter Makariw, Butscha, Irpin und Dmytriwka. Nach dem Abzug der russischen Soldaten wurden bereits mehrere Massengräber und zahlreiche zivile Todesopfer gefunden.

07.13 Uhr – Gouverneur von Luhansk: Neun Züge stehen zu Evakuierung bereit

Zur Evakuierung der ostukrainischen Region Luhansk stehen nach Angaben des Gouverneurs Serhij Gaidai an diesem Sonntag neun Züge bereit. Diese könnten die Einwohnerinnen und Einwohner der belagerten Orte nutzen, um sich in Sicherheit zu bringen, schreibt Gaidai auf Telegram. Im Osten der Ukraine wird eine Offensive der russischen Truppen erwartet.

05.44 Uhr – Ukraine verbietet alle Importe aus Russlan d

Die Ukraine untersagt alle Einfuhren aus Russland. „Heute haben wir offiziell die vollständige Einstellung des Warenhandels mit dem Angreiferstaat verkündet", schreibt Wirtschaftsministerin Julia Swyrydenko auf ihrer Facebook-Seite. Damit wird die Einstellung der Importe zum Gesetz. Vor dem Krieg war die Ukraine mit jährlichen Warenimporten im Wert von rund sechs Milliarden Dollar ein wichtiger Handelspartner Russlands.

02:59 Uhr – Stoltenberg - Nato plant ständige Militärpräsenz an den Grenzen

Wegen künftiger russischer Aggressionen arbeitet die Nato nach Angaben ihres Generalsekretärs Jens Stoltenberg an Plänen für eine ständige Militärpräsenz an ihren Grenzen. „Was wir jetzt sehen, ist eine neue Realität, eine neue Normalität für die europäische Sicherheit", sagt Stoltenberg der Zeitung „The Telegraph". Die Nato befände sich in einer grundlegenden Umgestaltung. Diese spiegele die langfristigen Folgen der Handlungen des russischen Präs identen Wladimir Putin wider.

01:51 Uhr - Ukraine rechnet nicht mit baldigem Treffen von Selenskyj und Putin

Die Ukraine rechnet nicht mit einem baldigen Treffen von Präsident Wolodymyr Selenskyj mit seinem russischen Kollegen Wladimir Putin zu Verhandlungen über ein Ende des Krieges. „Zu sagen, dass sie sich in einer Woche, in zwei Wochen treffen werden – nein, das wird so nicht passieren", sagte Präsidentenberater Mychajlo Podoljak am Samstag im ukrainischen Fernsehen. Kiew bereite sich zunächst auf Kämpfe im Donbass vor. Danach habe die Ukraine „eine stärkere Verhandlungsposition" für ein mögliches Präsidententreffen, sagte er.

Die Ukraine bestehe weiter auf starke Sicherheitsgarantien und zahle dafür einen sehr hohen Preis, meinte Podoljak. „Ja, es ist hart, wir verlieren jeden Tag Menschen und Infrastruktur. Aber Russland muss sich von seinen imperialen Illusionen befreien." Wie lange dies dauern werde, spiele keine Rolle. „Der Präsident der Ukraine wird in Verhandlungen gehen, wenn wir absolut klare Positionen dafür haben."

01:48 Uhr – Söder - Fracking in Deutschland zulassen

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder will die umstrittene Fracking-Technologie zur Gasgewinnung in Deutschland nach Möglichkeit erlauben. „Wir dürfen Öl- und Gasgewinnung aus vorhandenen Kapazitäten in Deutschland nicht völlig ausschließen", sagt der CSU-Chef den Zeitungen der Funke Mediengruppe laut einem Vorabbericht. Für russisches Gas brauche Deutschland möglichst breite Ersatzkapazitäten. „Wir müssen ergebnisoffen prüfen, was geht und sinnvoll ist. Verbote könnte man aufheben", so der Politiker.

01:15 Uhr – Berlusconi äußert sich „zutiefst enttäuscht" über Putin

Italiens Ex-Ministerpräsident Silvio Berlusconi ist nach eigenen Worten „zutiefst enttäuscht" vom russischen Präsidenten Wladimir Putin, den er jahrelang als guten Freund bezeichnet hatte. „Ich kann und will nicht ve rhehlen, dass ich zutiefst enttäuscht und traurig bin über das Verhalten von Wladimir Putin", sagte Berlusconi am Samstag bei einer Veranstaltung seiner Partei Forza Italia in Rom.

„Ich kenne ihn seit etwa 20 Jahren und er erschien mir immer als Demokrat und Mann des Friedens", sagte Berlusconi über den russischen Präsidenten. Angesichts der „Massaker an Zivilisten in Butscha und anderen ukrainischen Orten, die echte Kriegsverbrechen sind, kann Russland seine Verantwortung nicht leugnen", fügte der 85-jährige Milliardär hinzu.

Berlusconi, der zwischen 1994 und 2011 drei Mal italienischer Regierungschef war und dessen Partei nun an der Regierungskoalition von Ministerpräsident Mario Draghi beteiligt ist, hatte Putin bisher nicht öffentlich kritisiert. Als Regierungschef unterhielt Berlusconi freundschaftliche Beziehungen zum russischen Präsidenten und lud ihn sogar in seine Villa auf Sardinien ein.

00.45 Uhr – Chemieindustrie - „Gas-Lieferst opp hätte katastrophale Folgen"

Der Verband der Chemischen Industrie (VCI) warnt mit deutlichen Worten vor einem Boykott der Gasimporte aus Russland. „Ein Gas-Lieferstopp hätte katastrophale Folgen für die Industrie in Deutschland und die Menschen in unserem Land", sagt VCI-Vizepräsident Werner Baumann der „Bild am Sonntag". Deutschland würde in diesem Fall „eine Welle der Arbeitslosigkeit drohen, wie wir sie seit vielen Jahren nicht gesehen haben." Baumann verwies darauf, dass Produkte der chemischen Industrie für die meisten Warengruppen benötigt würden.

00:21 Uhr – Selenskyj bekräftigt Forderung nach Öl-Embargo - „Russland spürt das"

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat seine Forderung nach einem Importstopp von Öl aus Russland bekräftigt. „Wenn die Tyrannei eine Aggression gegen alles gestartet hat, worauf der Frieden in Europa ruht, müssen wir sofort handeln", sagte er in einer am Samstagabend veröffentlichten Video botschaft. Ein Öl-Embargo müsse der erste Schritt der „gesamten zivilisierten Welt" sein. „Dann wird Russland das spüren. Dann wird es für sie ein Argument sein, den Frieden zu suchen, die sinnlose Gewalt zu beenden", sagte Selenskyj. Die demokratische Welt könne definitiv auf russisches Öl verzichten.

Das Ziel der „Anti-Kriegs-Koalition" sei klar – den Krieg schneller zu beenden, sagte der Präsident. „Deshalb ist es nicht nur eine moralische Verpflichtung aller demokratischen Staaten, aller Kräfte Europas, den Wunsch der Ukraine nach Frieden zu unterstützen." Die russische Aggression werde sich nicht auf sein Land beschränken. „Das gesamte europäische Projekt ist ein Ziel für Russland."

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Staffel-Embargo und Zölle 00.00 Uhr – Ukraine will Schützenpanzer bei Rheinmetall kaufen

Die Ukraine will einem Zeitungsbericht zufolge direkt beim Düsseldorfer Rüstungskonzern Rheinmetall deutsche „Mard er"-Schützenpanzer kaufen. Wie die „Bild am Sonntag" berichtete, plant der Konzern, bis Jahresende 35 Panzer an die Ukraine auszuliefern. Die ausgemusterten Panzer müssen demnach jedoch zunächst instand gesetzt werden.

Rheinmetall hatte ursprünglich vorgeschlagen, dass die Bundeswehr sofort einsatzfähige „Marder" an die Ukraine liefert, und danach von Rheinmetall die reparierten Panzer bekommt. Dies lehnte das Bundesverteidigungsministerium aber ab, da die Bundeswehr-„Marder" sowohl an der Nato-Ostflanke als auch für Übung und Ausbildung im Einsatz seien. Zudem bezweifelt das Ministerium, dass die ausrangierten Rheinmetall-„Marder" schnell wieder fit gemacht werden können.

Wie die „Bild am Sonntag" berichtete, hat sich das Verteidigungsministerium die Panzer jedoch nicht einmal angesehen, um den Zustand und den Inspektions- und Wartungsbedarf einschätzen zu können. Der ukrainische Botschafter Andrij Melnyk sagte der Zeitung: „Wenn das stimmt, dass das BMVg die Marder bis dato gar nicht inspiziert hat, ist das ein Skandal. Obwohl dieser Vernichtungskrieg Russlands gegen die ukrainische Zivilbevölkerung seit 45 Tagen tobt, herrscht in Berlin keine Eile."

Weitere Verzögerung droht dem Bericht zufolge auch bei der Munition für die Panzer. Nach Informationen der „Bild am Sonntag" fragte Rheinmetall Ende März beim Ministerium von Verteidigungsministerin Christine Lambrecht (SPD) den Rückkauf von vier Millionen Schuss „Marder"-Munition an, um diese an die Ukraine liefern zu können – bisher ohne Antwort.

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