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Die Hafenstadt Mariupol bleibt im Ukraine-Krieg weiter hart umkämpft. Die russische Armee erzielt dort einen Teilerfolg. Alle Neuigkeiten im Newsticker.
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+++ 08.40 Uhr: Der Widerstand der Ukraine gegen den Angriff aus Russland dauert an. Laut Informationen aus GroÃbritannien wurde der Vormarsch der russischen Armee auf die Hauptstadt Kiew erfolgreich gestoppt. Im Kreml sei man âüberrascht von dem Ausmaà und der Härteâ, mit der die ukrainische Armee dem Angreifer Paroli biete. Das berichtet der US-Nachrichtensender CNN und bezieht sich dabei auf Informationen aus dem britischen Verteidigungsministerium.
Zwei Mitglieder der ukrainischen Armee halten Händchen in Kiew. Die Hauptstadt leistet Russland weiterhin erfolgreich Widerstand. © Fadel Senna/afp+++ Update, Samstag, 06.15 Uhr: Die Ukraine hat ihren Zugang zum Asowschen Meer in der Hafenstadt Mariupol vorübergehend verloren. Das bestätigte der Generalstab der Streitkräfte gegenüber dem Nachrichtenportal Kyiv Independent. Der russischen Armee sei es demnach gelungen, den Hafen der Stadt unter ihre Kontrolle zu bringen.
In der übrigen Stadt gehen die Kämpfe zwischen Russland und der Ukraine offenbar weiter. Tausende Menschen versuchen die Stadt zu verlassen. Das bestätigen Satellitenbilder, auf denen kilometerlange Autokonvois auf den StraÃen rund um Mariupol zu sehen sind.
Ukraine News: Putin telefoniert mit Macron+++ 22.15 Uhr: US-Verteidigungsminister Lloyd Austin hat zum Auftakt eines zweitägigen Besuchs in Bulgarien amerikanische und bulgarische Militärangehörige beim Training besucht. âDieser Besuch ist symbolträchtigâ, sagte der bulgarische Verteidigungsminister Dragomir Sakow einer Mitteilung des Ministeriums zufolge. Auf dem von den USA und Bulgarien gemeinsam genutzten Trainingsgelände Nowo Selo im Osten des Balkanlandes werde erstmals ein bulgarisches Bataillon vorbereitet, das unter dem operativen Kommando des Oberbefehlshabers der Nato-Streitkräfte in Europa steht. Damit soll die Nato-Ostflanke verstärkt werden.
+++ 20.21 Uhr: Wie der Kreml mitteilt, hat Russlands Präsident Wladimir Putin in Zuge des Ukraine-Kriegs erneut mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron telefoniert. Letzterer habe dazu die Initiative ergriffen. Putin habe laut Kreml-Angaben Macron versichert, dass die russischen Streitkräfte alles unternehmen würden, âum das Leben von Zivilisten zu rettenâ.
Ukraine News: Irritation um unterbrochene Putin-Rede - Macron ruft im Kreml anLaut Angaben aus dem Elysée-Palast in Paris habe sich Macron bei dem Telefonat mit Putin besorgt zur Lage in Mariupol gezeigt. Er verlangte einen sofortigen Waffenstillstand. Es gehe um konkrete Schritte zur Aufhebung der Belagerung der Stadt sowie einem Zugang für humanitäre Hilfe. Die ukrainische Stadt Mariupol stand zuletzt unter starkem Beschuss Russlands.
Ukraine News: Deutschland sendet nur 500 von 2700 versprochenen Raketen+++ 18.58 Uhr: Im Ukraine-Krieg hat Deutschland jetzt offenbar nur 500 der versprochenen 2700 Strela-Luftabwehrraketen an die Ukraine geschickt, wie Welt am Sonntag berichtet. Das Verteidigungsministerium habe auf Welt-Anfrage lediglich bestätigt, dass es Lieferungen an die Ukraine gegeben habe.
Demnach soll eine Sprecherin des Ministeriums erklärt haben, dass eventuelle Waffenlieferungen erst nach einer Genehmigung durch den Bundessicherheitsrat erfolgen. Weitere Angaben könne sie derzeit nicht machen. Die Waffenlieferungen an die Ukraine sind laut Welt als âstreng geheimâ eingestuft worden.
Ukraine News: Russisches Staatsfernsehen unterbricht plötzlich Ãbertragung von Putin-Rede+++ 16.42 Uhr: Die Ãbertragung eines Auftritts des russischen Präsidenten Wladimir Putin im Staatsfernsehen ist nach Kremlangaben wegen technischer Probleme unterbrochen worden. Es habe eine Panne auf einem Server gegeben, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow am Freitag der Agentur Interfax. Wenig später wurde die Rede in voller Länge im TV-Kanal Rossija 24 gezeigt. Wie es zu der mutmaÃlichen Panne kommen konnte, war zunächst unklar.
Das Staatsfernsehen hatte zuvor live eine Show aus dem Luschniki-Stadion mit Zehntausenden Zuschauern gezeigt, von denen viele russische Fahnen schwenkten. Nach Rednern und einem Konzert trat Putin auf die Bühne. Kurz nachdem der Präsident mit dem Reden begonnen hatte, brach die Ãbertragung jedoch ab. Statt dessen wurden aufgezeichnete Bilder von Reden und Konzertauftritten gezeigt.
News zum Ukraine-Krieg: Staatsfernsehen unterbrichtet Putin-Rede+++ 15.15 Uhr: Im russischen Staatsfernsehen ist die Ãbertragung einer Rede von Kremlchef Wladimir Putin am Freitag zwischenzeitlich unterbrochen worden. Erst nach mehreren Minuten wurde die Berichterstattung von dem Auftritt im Moskauer Luschniki-Stadion fortgesetzt â" ohne Angabe von Gründen. Putin hatte vor Zehntausenden jubelnden Menschen die âmilitärische Spezial-Operationâ in der Ukraine gelobt. Dann zeigte das Staatsfernsehen plötzlich aufgezeichnete Bilder. Später wurde Putin erneut eingeblendet. Es wurde auch gezeigt, wie er seine Rede beendete.
Der Kremlchef betonte, in der Ukraine würden alle Pläne umgesetzt. Im Stadion schwenkten die Menschen die russischen Staatsflaggen und Fahnen mit dem Buchstaben Z, der als Symbol für die âmilitärische Spezial-Operationâ steht. Die Menschen riefen: âFür Russland. Für den Sieg.â Ãber der Bühne, auf der Putin auftrat, stand: âFür eine Welt ohne Nazismus.â Anlass des Auftritts war der achte Jahrestag der Annektierung der Schwarzmeer-Halbinsel Krim am 18. März 2014.
Ukraine-News: âVolksrepublik Luhanskâ fast komplett in russischer Hand+++ 09.40 Uhr: Die russische Armee hat von weiteren Geländegewinnen im ostukrainischen Verwaltungsgebiet Luhansk berichtet. 90 Prozent seien unter Kontrolle gebracht worden, sagte Generalmajor Igor Konaschenkow, Sprecher des Verteidigungsministeriums, in Moskau. Die Kräfte der âVolksrepublik Luhanskâ seien âmit Feuerunterstützung der russischen Streitkräfteâ vorgerückt.
Die selbst ernannten âVolksrepublikenâ in den Oblasten Luhansk und Donezk werden seit 2014 von Russland unterstützt und ausgerüstet. Das von ihnen kontrollierte Territorium umfasste vor dem russischen Angriff vom 24. Februar nur einen Teil der ukrainischen Verwaltungsgebiete Luhansk und Donezk. Die Separatisten beanspruchen diese gröÃeren Gebiete â" deren Eroberung ist eines der groÃen russischen Ziele im Ukraine-Krieg.
Ukraine-News: USA werfen russischer Armee Kriegsverbrechen vorUpdate vom Freitag, 18.03.2022, 06.55 Uhr: Die Lage im Ukraine-Krieg bleibt auch am Freitagmorgen angespannt. Antony Blinken, der US-AuÃenminister, warf Russland Kriegsverbrechen in der Ukraine vor. Dies sei allerdings seine persönliche Meinung. Er verwies auf eine ähnliche ÃuÃerung von Präsident Joe Biden*.
Grund für die Anschuldigung: Absichtliche Angriffe auf Zivilisten seien ein Kriegsverbrechen. Offiziell hat die US-Regierung zwar noch keine solche Einstufung vorgenommen, allerdings verwies Blinken auf laufende Einschätzungen verschiedener Fachleute: âUnsere Experten sind dabei, mögliche Kriegsverbrechen, die in der Ukraine begangen werden, zu dokumentieren und zu bewerten.â Auch nach Angaben des US-Verteidigungsministeriums greift das russische Militär in der Ukraine vermehrt zivile Einrichtungen an.
Ukraine-News: Russland wirft ukrainischen Armee Angriff auf Luhansk vorVorwürfe gibt es nicht nur vonseiten der USA, der Nato und der Ukraine, sondern auch von Russland: Die ukrainische Armee soll nach russischen Angaben binnen 24 Stunden fünfmal fünf Siedlungen in der selbst ernannten Volksrepublik Luhansk (LNR) beschossen haben. Das berichtete die staatliche russische Agentur Tass unter Berufung auf Vertreter der Separatisten in der LNR in der Nacht zu Freitag.
Dabei sei in der Kleinstadt Stachanowka eine Metallfabrik beschädigt worden und nun ohne Strom, hieà es im Telegram-Kanal des LNR-Vertreters. In drei weiteren Orten seien zudem insgesamt 18 Häuser und eine Vorschule beschädigt worden. Die Angaben können nicht unabhängig überprüft werden.
Aktuelle News zum Ukraine-Krieg: Markt in Charkiw durch Beschuss russischer Truppen getroffen+++ 21.30 Uhr: Der Barabaschowa-Markt in Charkiw wurde durch den Beschuss russischer Truppen getroffen. Dies hat eine Reihe von Bränden ausgelöst, wie CNN unter Berufung auf Beamte in der ostukrainischen Stadt berichtet. Auf Videos sind zudem riesige schwarze Rauchschwaden zu sehen, die aus mehreren Teilen des Marktes aufsteigen. Dies lasse CNN zufolge darauf schlieÃen, dass der Komplex mehrfach getroffen wurde.
News zur Ukraine: Angriffe durch Russland mit Streumunition - Wohngebiete sollen getroffen worden sein+++ 19.45 Uhr: Russland wolle Kiew âweiterhin belagernâ, sagte ein ranghoher US-Verteidigungsbeamter am Donnerstag (17.03.2022) laut CNN zu Reportern. Dies zeigten die Truppenbewegungen und die Art der Waffen, die die russische Armee von hinten heranführe, âum sich ihren vorrückenden Elementen anzuschlieÃenâ.
Die russische Armee habe sich in den letzten 24 Stunden nicht näher an das Stadtzentrum von Kiew heranbewegt. Die USA hätten hingegen beobachtet, dass Russlands Armee einige Kräfte âvon hinten verlegen, um sich ihren vorrückenden Elementen anzuschlieÃenâ. Der Beamte sagte zudem, dass âeinige dieser Kräfte, einige dieser Fähigkeiten Artillerie, Artillerie mit groÃer Reichweiteâ seien.
Ukraine-News: Drei Angriffe in Mykolajiw mit russischer Streumunition+++ 18.30 Uhr: Russland hat die Stadt Mykolajiw im Süden der Ukraine innerhalb einer Woche in drei separaten Angriffen mit Streumunitionsraketen angegriffen, wie Human Rights Watch (HRW) am Donnerstag (17.03.2022) mitteilte. Darüber berichtete auch der US-Nachrichtensender CNN.
Nach Angaben der NGO wurden dazu sechs Zeugen befragt und Dutzende von Videos und Fotos überprüft. Demzufolge wurden am 7., 11. und 13. März Wohngebiete in der Stadt getroffen. Laut Human Rights Watch zeigen die Bilder vier Tote und Ãberreste der eingesetzten Waffen, darunter Uragan- und Smerch-Streumunitionsraketen sowie Ãberreste und nicht explodierte 9N210-Splittermunition.
News zum Ukraine-Krieg: Mindestens 21 Tote nach Angriffen bei Charkiw+++ 16.40 Uhr: Bei Beschüssen der ukrainischen Stadt Merefa durch russische Streitkräfte sollen mindestens 21 Menschen getötet und 25 weitere verwundet worden sein. Dies berichtet der US-Nachrichtensender CNN unter Berufung auf eine Mitteilung der regionalen Staatsanwaltschaft. Merefa liegt rund 25 Kilometer von Charkiw entfernt.
Der Angriff habe eine Schule und einen Kunstklub zerstört, erklärte die Staatsanwaltschaft. Zehn der Verletzten sollen sich in einem lebensbedrohlichen Zustand befinden. Zivile Ziele in Charkiw, der zweitgröÃten Stadt des Landes, wurden seit Beginn des Ukraine-Kriegs im Februar von Russland beschossen.
Ukraine-News: Anzahl der Todesopfer nach Theater-Bombardierung in Mariupol unklar+++ 14.55 Uhr: Nach dem Angriff auf das Theatergebäude in der ukrainischen Stadt Mariupol, das als Schutzraum diente, gibt es bislang noch keine Informationen über mögliche Todesopfer oder den Zustand der Ãberlebenden. Berichte des ehemaligen Regionalchefs von Donezk, Sergij Taruta, wonach Menschen lebend aus den Trümmern des Gebäudes auftauchten, wurden von Liudmyla Denisova, der Menschenrechtsbeauftragten des ukrainischen Parlaments, bestätigt.
Russland hat bestritten, dass seine Streitkräfte das Gebäude getroffen haben, und beschuldigte stattdessen âMilitante des nationalistischen Asow-Bataillonsâ, das Theater in die Luft gesprengt zu haben. Das Asow-Bataillon ist eine ultranationalistische Miliz*, die inzwischen in die ukrainischen Streitkräfte integriert wurde.
News zum Ukraine-Krieg: Bombardierung trotz Hinweis auf Kinder+++ 11.23 Uhr: Der ukrainische Verteidigungsminister Oleksii Reznikov sagte am Donnerstag, dass der russische Pilot, der das als Zivilschutzraum genutzte Theater in der belagerten Stadt Mariupol bombardiert hat, ein âMonsterâ sei. Der Mann habe die Bombe abgeworfen, obwohl auf zwei Seiten des Gebäudes in groÃen Buchstaben das Wort âKinderâ stand, sagte Reznikow vor dem Europäischen Parlament per Videoschaltung.
Es ist nicht klar, wie viele den Angriff überlebt haben. Laut einer kurzen Erklärung, die der ehemalige Leiter der Region Donezk auf Facebook veröffentlichte, kamen die Menschen am Donnerstag lebend aus dem Schutzraum heraus (s. Update von 10.33 Uhr). âSie haben wahrscheinlich schon gehört, dass dieses Theater, das von Raketen getroffen wurde, ein Theater ist, in dem sich 1200 Frauen und Kinder versteckt hieltenâ, sagte Reznikov weiter.
News zum Ukraine-Krieg: Menschen überlebten Angriff in Mariupol offenbar+++ 10.33 Uhr: Bei einem schweren Bombenangriff auf ein Theater in der belagerten Hafenstadt Mariupol in der Ukraine ist der Luftschutzkeller des Gebäudes Angaben eines Parlamentsabgeordneten zufolge intakt geblieben. âNach einer schrecklichen Nacht der Ungewissheit am Morgen des 22. Kriegstages endlich gute Nachrichten aus Mariupol! Der Luftschutzbunker hat standgehaltenâ, schrieb Serhij Taruta am Donnerstagvormittag auf Facebook. Mit dem Entfernen der Trümmer sei begonnen worden. âDie Menschen kommen lebend heraus!â Diese Angaben lieÃen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen.
Das Gebäude war ukrainischen Angaben zufolge am Mittwoch angegriffen und weitgehend zerstört worden. Die Stadtverwaltung von Mariupol, die ein Bild des zerstörten Gebäudes veröffentlichte, erklärte, die russischen Streitkräfte hätten âzielgerichtet und zynisch das Schauspielhaus im Herzen von Mariupol zerstört.â In dem Gebäude hätten sich âHunderte von friedlichen Einwohnern von Mariupol versteckt.â Zuvor wurde das Grundstück mit dem Wort âKinderâ beschriftet, um Russland von Luftangriffen abzuhalten.
Ukraine-News: Russische Offensiven nahe Kiew âteilsâ erfolgreichErstmeldung vom Samstag, 12.03.2022: Kiew - Im Ukraine-Krieg gerät Kiew wieder stärker ins Visier. Die russische Armee kreist die ukrainische Hauptstadt immer weiter ein, Präsidentenberater Mychailo Podoljak sprach von einem âBelagerungszustandâ. Auch aus dem Westen des Landes unweit der Grenze zu Polen werden weitere Luftangriffe gemeldet. US-Präsident Joe Biden spricht unterdessen eine eindringliche Warnung aus.
Alle News zur Lage in der Ukraine: Neue Luftangriffe auch im Westen des LandesStrategische Bomber der russischen Luftwaffe sollen Marschflugkörper in den Städten Luzk, Iwano-Frankiwsk und Dnipro eingesetzt haben. Luzk und Iwano-Frankiwsk befinden sich nördlich und südlich der Stadt Lwiw unweit der polnischen Grenze. Angriffe mit Raketen wurden auch aus dem südukrainischen Mykolajiw gemeldet. Die Angaben lieÃen sich nicht von unabhängiger Seite überprüfen.
Nach ukrainischen Militärangaben versuchen russische Truppen, die nordostukrainische Stadt Tschernihiw aus südwestlicher Richtung zu blockieren. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj* sagte, dass in Tschernihiw eine wichtige Wasserleitung durch Beschuss beschädigt worden sei. In der Folge sei die GroÃstadt mit knapp 280.000 Einwohnern ohne Wasserversorgung.
(df/cs/lrg/tvd/aa/jey/nak/dpa/afp)*fr.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.
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